Restaurierungsbeispiele

Hier möchte ich Ihnen einige Beispiele meiner Arbeit vorführen, welche Möglichkeiten es für die Restauration von Möbeln gibt und welchen Effekt man mit der richtigen Bearbeitung aus so manchem verstaubten Stück wieder hervorzaubern kann:






Einfacher Brettstuhl aus Fichte, mit Beinen aus Eiche, Mitte 19. Jahrhundert. Abgebrochene Beine, Riss in der Sitzfläche, mehrere Farbschichten.









Alte Farbschichten entfernt, Riss verleimt, abgebrochene Stuhlbeine ersetzt. Verleimt mit Knochenleim, mit Holzöl und Bienenwachs versiegelt.










Wichtige Bereiche bei meiner Restaurierung:


- Von der Konservierung bis zur Rekonstruktion
- Verwendung von alten abgelagerten Hölzern
- Sägefurniere
- Warm- und Knochenleime
- Natürliche Holzöle und Farben
- Bienenwachse aus eigener Herstellung
- Handpolituren aus Schelllack
- Spezialist für Ulmer Möbel
- Reparatur und Neuanfertigung von Beschlägen
- Stuhlflechtarbeiten










Historische Fenster aus Eichenholz, 18. Jahrhundert aus dem Niederen Schloss in Autenried bei Günzburg. Der Denkmalschutz erfordert eine Restaurierung auf der Ostseite des Schlosses.






Die Wetterschenkel der Fensterrahmen und der Fensterflügel sind zerstört. Sie müssen komplett erneuert werden. Alte Farbe wird komplett entfernt. Alte Beschläge repariert und ergänzt, Gläser mit alten Scheiben ergänzt. Neue Oberfläche mit schwedischen Leinölfarben.





Eingebaut in das renovierte Schlosshotel. Innen mit wärmedämmenden Fenstern ergänzt.














Hochwertiges Barockmöbel, wohl Mitte 18. Jahrhundert, Süddeutsch, in Nußbaum furniert, mit poröser und verschmutzter Schelllackpolitur.








Viele der etwa drei Millimeter dicken Furniere sind lose.








Der alte Leim wird entfernt, die Furniere mit warmem Knochenleim neu befestigt.








Die Flächen werden vorsichtig gesäubert und geglättet, die Patina bleibt erhalten.








Mit Beizen werden Farbunterschiede angeglichen.








Die Fläche wird mit einem Holzöl angefeuert und mit Schelllack in mehreren Schichten von Hand über mehrere Tage poliert.








Messingbeschläge werden vorsichtig gereinigt und gegen Korrosion konserviert.














Schäferkarren, Schwäbische Alb, circa von 1925. Eine Restaurierung und eine Rekonstruktion sind nötig. Der Wagen stand die letzten 30 Jahre als Hühnerstall bei einem Bauernhof.








Die Räder aus Holz sind komplett zerstört. Die rostigen Bleche sind undicht und lassen das Holz vermodern.








Nur der Rahmen aus Eichenholz und Esche, sowie Beschläge, die Tür und Teile der Fenster sind noch zu gebrauchen und müssen restauriert werden.








Der Rahmen wird komplett zerlegt. Rahmenhölzer werden repariert und ergänzt. Gut erhaltene Räder und die passende Achse werden ergänzt.








Die Holzverschalung aus Fichte ist komplett neu. Fensterteile aus Eichenholz werden erneuert. Die Gläser und Beschläge gereinigt und neu lackiert.








Ein neues Dach aus verzinktem Blech und eine Lichtanlage für die Straße werden ergänzt. Der ganze Wagen wird mit schwedischer Leinölfarbe mehrmals gestrichen.